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Grundlagen der Heilarbeit - Dein Tempo statt Stagnation und psychischer Stress

Falsche Geschwindigkeit

Stagnation

Stagnation ist ein künstlicher Stillstand, wie wenn man im Fluss des Lebens versucht zu stehen, statt zu schwimmen. Eine Stagnation ist anstrengend, denn man muss sich ständig gegen die Bewegung des Wassers stemmen. Wir bremsen uns selbst - wir fahren mit angezogener Handbremse. Wenn wir uns in einer äußeren Stagnation befinden, sind unsere Positur, unser Verhalten, unser Erleben, uns Bewusstsein, unsere Emotionen und unsere Gedanken eingefroren. Wir hängen fest. Unser Denken, Fühlen und Verhalten wird immer eckiger und eindimensionaler und bewegt sich stereotyp im Kreis um sich selbst.
Der Wellenreiter - Stagnation und psychischer Stress
Stagnation und psychischer Stress 1
Einer äußeren Stagnation, einem äußeren Einfrieren in Lustlosigkeit, Starre und Emotionsarmut arbeitet unsere Lebensenergie mit einer inneren Anspannung, Unruhe und Nervosität entgegen. Schlafstörungen, Konzentrationsstöungen, Grübeln, usw. sind die Folge. Ein äußerer Stillstand provoziert automatisch einen inneren Aufruhr. Stagnation äußert sich vor allem bei Angsterkrankungen, Traumen, PTBS und ähnlichen Rigidisierungen der Persönlichkeit. Bei Krankheiten wie einer Zwangsneurose oder der Depression haben wir lebendige Formen dieser Spaltung in innerlich gehetzt und äußerlich ausgebremst. Aufputschende und enthemmende Drogen sind hier beliebt, was dann im weiteren Verlauf zur Suchtbildung einlädt.

Gehetzt und Getrieben - Psychischer Stress

Gestresst, gehetzt, ständig in Bewegung, egal ob vorwärts oder im Kreis. Psychischer Stress ist ein weit verbreitetes Lebensgefühl in den Industrienationen. Gestresstgheit, Getriebensein, Workaholismus, Sucht und Exzess im Äußeren sind das Gegenbild einer Stagnation. Hier paddeln wir im Fluss des Lebens wie der Teufel irgendwo hin oder vor irgendetwas davon. Doch wer ständig gegen den Strom schwimmt oder ihn überholen möchte, erschöpft sich und wird früher oder später aufgeben - vom selbstgemachten psychischen Stress erlegt. Der äußeren Geschwindigkeit stellt sich eine innere Verlangsamung entgegen und zwingt uns, langsamer zu werden. Müdigkeit und Konzentrationsmangel folgt Kränkeln, dann Krankheit und dann vielleicht ein Burnout - letzteres ein Klasskier des psychischen Stress. Sedierende Süchte sind hier ebenso Thema, da wir damit hoffen, äußerlich zur Ruhe zu kommen

Hier geht es darum, mit der sinnlosen Bewegung aufzuhören, anzuhalten, zur Ruhe zu kommen, bei sich anzukommen, still zu werden und dann in unserem wirklichen Tempo den Weg fortzusetzen. Sich dann wieder tragen zu lassen vom Fluss, dahingleiten, oder langsam mitpaddeln ... DAS gibt uns die Energie um im Außen voll loslegen zu können, voll powern zu können. Innere Stille und äußere Action sind eine wunderbare Mischung für Erfolg.

 

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